Überblick über die im GLAB vermittelten Inhalte

Nach einer Einführung in die Geräte, die im Labor verwendet werden, beschäftigen sich die Studierenden unter anderem mit passiven Bauelementen, mit verschiedenen Varianten des Schaltungsaufbaus sowie mit der Schaltungssimulation.

Netzgeräte 1 & 2

Eigenschaften von Strom- und Spannungsquellen

In diesem Versuch werden die Eigenschaften realer Netzgeräte untersucht und mit denen idealer Quellen verglichen.

 

Wheatstone Brücke 1 & 2

In diesem Versuch beschäftigen Sie sich eingehend mit der Wheatstone-Brücke. Sie wercden sie selber aufbauen und zu messtechnischen Zwecken nutzen. Es werden grundlegende Kenntnisse im Löten vermittelt. Nach der erfolgreichen Durchführung dieses Versuchs sollten Sie in der Lage sein kleinere Schaltungen selbst zu fertigen und in Betrieb zu nehmen.

Funktionsgenerator und Digitaloszilloskop

Im Laufe dieses Laborversuchs sollen Sie die grundsätzliche Funktionsweise eines Funktionsgenerators und eines Digitaloszilloskops erlernen bzw. verstehen, um anschließend in der Lage zu sein, den Funktionsgenerator und das Os­zilloskop als sehr nützliche Instrumente mit ihren wichtigsten Bedienelemen­ten sinnvoll zu verwenden.

Kondensator 1 & 2

In diesem Versuch werden die elektrotechnischen Eigenschaften von Konden­satoren vermittelt. Sie betrachten Lade- und Entladevorgang von Kondensatoren, beschäftigen sich mit dem Ersatzschaltbild eines Kondensators und untersuchen seine Funktion in einfachen Filterschaltungen. Zum Abschluss dieses Versuches bauen Sie einen Bedenkzeitschalter auf und erklären seine Funktion.

Spule

In diesem Versuch werden Induktivitäten selbst hergestellt und experimentell untersucht. Anhand von Differentialgleichungen betrachten Sie Lade- und Entladevorgänge von Spulen. Praktisch ermitteln Sie die Zeitkonstante einer Spule auf der Basis ihres Entladeverhaltens.

Einführung in den Schaltungssimulator PSPICE

In dieser Einführung wird Ihnen grundlegendes Wissen zur Anwendung des Simulationsprogramms OrCAD PSpice A/D, vermittelt. Diese Einführung soll Sie bei der Durchführung der sich anschließenden Versuche unterstützen. Iim weiteren Verlauf des Grundlagenlabors binden einige Versuche die Simulation von Schaltungen mit in die Versuchsdurchführung ein.

 

Elektrische Resonanzkreise

Elektrische Resonanzkreise sind Netzwerke, deren Impedanz frequenzabhängig ist und für eine bestimmte Frequenz reell wird. Im einfachsten Fall besteht ein elektrischer Resonanzkreis aus zwei verschiedenen Energiespeichern: einem Kondensator und einer Spule. Man nennt diesen elektrischen Resonanzkreis dann elektrischen Schwingkreis.

In diesem Versuch erarbeiten Sie sich anhand eines Serienschwingkreises die Grundlagen zu freien und erzwungenen Schwingungen. Abschliessend wenden Sie einen Schwingkreis in einem AM-Sender an.

50 Hz-Transformator

In diesem Versuch soll das Betriebsverhalten eines 50Hz Transformators untersucht werden. Ziel dieses Versuches ist es, ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise eines Transformators zu vermitteln. Des Weiteren soll dieser Versuch einen praktischen Bezug zum Ersatzschaltbild (ESB) des Transformators, wie Sie es in der Veranstaltung „Grundlagen der Elektrotechnik III“ kennen gelernt haben, herstellen. Es soll gezeigt werden, dass das verwendete ESB mit seinen Ersatzgrößen eine korrekte Modellierung der Realität darstellt.

 

Verlustloser Transformator

In diesem Versuch werden die Nebeneffekte der induktiven Energieübertragung untersucht, indem die Grundparameter eines verlustlosen Transformators bestimmt werden und der Transformator nach bestimmten Vorgaben dimensioniert wird.

 

Induktive Energieübertragung (Versuch als Projekt)

Anhand einer Strecke zur induktiven Energieübertragung, soll das Verhalten einer komplexen Schaltung untersucht werden. Mehrere Schaltungselemente, deren Funktionsweise unter anderem in vorherigen Versuchen betrachtet worden sind, sollen in diesem Versuch miteinander verknüpft und die daraus entstehende Gesamtschaltung genauer untersucht werden.